Nagelpilz

Wenn im Frühling wieder die Saison der offenen Schuhe beginnt, zeigt sich auch verstärkt eine unschöne Erscheinung: Nagelpilz.

 

Nagelpilz ist zu einer lästigen Volkskrankheit geworden, die man nur mit einer oftmals langwierigen Prozedur wieder los wird. Er entsteht in den meisten Fällen aus einem verschleppten Fußpilz.Ein Fußpilz ist eine hochansteckende Erkrankung, die vor allem in Bereichen, in denen Feuchtigkeit herrscht, übertragen wird, z.B. in Schwimmbädern oder Sportumkleiden. Ein direkter Kontakt mit einem Infizierten ist gar nicht notwendig, die Ansteckung erfolgt u.a. durch kontaminierte Böden. Ein nicht behandelter Fußpilz kann sich über den Fuß ausbreiten und auch Nägeln befallen. Ist der Pilz (medizinisch: Mykose) dort angekommen, frisst er sich langsam in die Tiefe des Nagels. Von allein geht der Nagelpilz in der Regel nicht wieder weg. Es bedarf meist lokal angewendeter Salben oder Lacke, in schweren Fällen auch einer medikamentösen Therapie. Diese Therapien brauchen oft Monate, um Erfolge zu erzielen, da die Fußnägel nur sehr langsam wachsen.

 

Doch was kann man vorbeugend tun? Das Wichtigste ist eine gründliche Hygiene: in Schwimmbädern und Saunen sollten stets Badeschuhe getragen werden. Da Pilze Feuchtigkeit lieben, sollten die Füße und vor allem die Zehenzwischenräume gut trocken gehalten werden.

 

Aber auch die Natur hat etwas , was zur Vorbeugung helfen kann: australisches Teebaumöl. Teebaumöl enthält Terpinen und Cineol, welche das Pilzwachstum hemmen können. Unser Tipp: ein Fußbad mit ca. 10 Tropfen Teebaumöl oder eine Fußeinreibung, die prima mit einer Fußmassage verbunden werden kann. Hierzu mischen Sie etwa 15 Tropfen Teebaumöl mit 100 ml eines Trägeröls, z.B. Jojoba. Wichtig ist, dass Sie immer naturreines Teebaumöl verwenden, kein Parfumöl. Wir wünschen Ihnen einen guten Start in den Frühling!

18. Februar 2017

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