Die Pharmaindustrie ist schlimmer als die Mafia

Die SZ lässt bekanntlich keine Gelegenheit aus, das Gesundheitswesen und seine „Täter“ zu kritisieren. Für den Patienten wird es zunehmend schwierig, sich vertrauensvoll an einen Therapeuten zu wenden. Wo steht Profitgier und Abzocke im Vordergrund, wo geht es tatsächlich um das Wohl der Menschen, die zu uns kommen? Die Süddeutsche.de vom 05.02.2015 lässt einen dänischen Kritiker der Pharmaindustrie zu Wort kommen, der früher selbst für die Arzneimittelhersteller gearbeitet hatte und dann ins Lager der Kritiker gewechselt ist: http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/kritik-an-arzneimittelherstellern-die-pharmaindustrie-ist-schlimmer-als-die-mafia-1.2267631 Der Schulmedizin haben wir viel zu verdanken und man sollte sie nicht verteufeln, wir dürfen uns aber auch nicht blind auf alles

Alu-Brezn: Lieber zum Bäcker als zur Impfung?

Ob Aluminium in der Nahrung, in Deos oder Impfungen schädlich ist, wird zunehmend diskutiert. Es gibt zumindest ernstzunehmende Hinweise und Untersuchungen, die das nahelegen. Unser Netzwerkpartner, der Münchner Kinderarzt Dr. Martin Hirte, zugleich Homöopath und Allergologe, berät die Eltern seiner kleinen Patienten sehr individuell, wenn es um die vielen von der STIKO empfohlenen Impfungen von Säuglingen und Kleinkindern geht. In seinem Artikel über das Nervengift Aluminium in Impfstoffen wird klar, warum man den Verzehr von belasteten Brezn nicht mit Impfungen vergleichen kann: Nur ein Bruchteil des über die Nahrung aufgenommenen Aluminiums wird über den Darm ins Blut aufgenommen – und

STREIT UM DIE WEIBLICHE BRUST

Seit mehr als drei Jahrzehnten gibt es eine weltweit kontrovers geführte Diskussion um die Vor- und Nachteile des Mammografie-Screenings. Dr. Ulrich Placzek aus dem Ganzheitlichen Frauenarzt-Zentrum München veröffentlichte im „Frauenarzt“ einen kritischen Artikel, in dem er sich mit dem tatsächlichen Nutzen eines immens teuren „Gesundheitsprogramms“ in Deutschland auseinandersetzt. Mammografie-Screening ineffektiv oder zukunftsfähig

Der Klapperstorch am Galgen

Schwangere in den Großstädten kennen das Problem schon lange: die Suche nach einer Hebamme gerät häufig zum Glückspiel. Denn immer mehr Geburtshelferinnen haben sich in den letzten Jahren aus ihrem Job verabschiedet: 2012 hängte dem Hebammenverband zufolge bereits jede 10. ihren Beruf an den Nagel. Im Sommer 2014 nun droht das endgültige Aus dieses Berufstandes: Die Nürnberger Versicherung, eine der letzten Haftpflichtversicherer für Hebammen, hat ihren Rückzug aus diesem Geschäftszweig angekündigt. Somit bleibt nur noch eine Versicherung, die das Berufsrisiko einer Hebamme versichert: der Entwicklung des Versicherungsbeitrags sind dann keine Grenzen mehr gesetzt – eine Prämie, die sich viele der

Xucker

Zucker, das „weiße Gold“ des Mittelalters, wird häufig als Ursache für schwer zu diagnostizierende Krankheitsbilder ausgemacht: Müdigkeit, Depressionen und Antriebslosigkeit sind Symptome, die durch zu hohen Zuckerkonsum entstehen können. Ganz zu schweigen von den meist unerwünschten Kalorien. Die tägliche Zuckermenge ist dem Konsumenten häufig gar nicht bewusst: versteckt hinter Bezeichnungen wie Invertzuckersirup, Glukosesirup, Isoglucose, Fructose, Maissirup und Dextrose ist Zucker fast überall zu finden. Selbst vermeintlich gesunde Nahrungsmittel wie Joghurt, Kompott, Saucen etc. erhöhen unsere tägliche Zuckerlast. Abhilfe verspricht hier der Xucker, auch bekannt als Xylit und Xylitol. Dieser Ersatzstoff verfügt über die gleiche Süßkraft wie gewöhnlicher Zucker, enthält aber

Erneuerbare Energien

Die Atomkatastrophe von Fukushima hat in Deutschland ein nationales Umdenken in Hinblick der Nutzung von Atomenergie bewirkt: der Umstieg auf Erneuerbare Energien ist ein – inzwischen sogar gesetzlich festgeschriebener – Konsens quer durch die Parteien und die Bevölkerung. Privatpersonen, Landwirte, Gewerbetreibende und spezialisierte mittelständische Unternehmen: sie alle tragen diese gewünschte Energiewende, und profitieren auch davon. Denn 25% unserer Stromerzeugung stammen derzeit bereits aus Erneuerbaren Quellen – aus Windrädern und Solaranlagen auf Häuserdächern. Und das meiste Potenzial liegt noch brach. Die großen Energiekonzerne beteiligen sich auf diesem Marktsegment nicht, da die erzielbaren Renditen von einigen Prozent zu gering sind. Dennoch ist

Weil Wasser ein Menschenrecht ist

Wasser ist das kostbarste Gut auf unserem Planeten. Doch es bestand die Gefahr einer Privatisierung: durch eine neue EU-Richtlinie. Die Folge wäre gewesen, Wasser nicht mehr aus eigenen Quellen schöpfen, sondern nur noch zu überteuerten Preisen von Großkonzernen kaufen zu können! Die Europäische Kommission hatte Ende letzten Jahres eine Richtlinie für Dienstleistungskonzessionen vorgeschlagen, in deren Folge Kommunen ihre Wasserversorgung europaweit ausschreiben müssten. Damit wäre der Markt für private Unternehmen geöffnet worden, die Qualität und Preisgestaltung wäre in die Hände von Großkonzernen gegangen – diese kämpfen schon lange um dieses Jahrhundertgeschäft. Der zuständige Ausschuss des Europaparlaments stimmte mit erschreckender Mehrheit dieser