Reishi-Pilz

Seit einiger Zeit erobert ein neuer Shooting-Star den Markt der Jungbrunnen: Der Reishi-Pilz. Doch was hat es mit diesem Pilz auf sich? Botanisch gesehen gehört der Pilz zu den holzbewohnenden Pilzen – vor allem mit Eichen geht er häufig Symbiosen ein. Sein deutscher Name ist „glänzender Lacksporling“. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der Reishi Pilz hoch geschätzt. Er gehört zu den ältesten Naturheilmitteln und wird zudem auch als Nahrungsmittel zubereitet. Der Reishi Pilz verfügt über ein breites Spektrum an vielen miteinander verbundenen Inhaltsstoffen. Der Verbund an Wirkstoffen besteht vor allem aus den Vitaminen A, B2, B3, B6, C,

Aromatherapie

Die Aromatherapie basiert auf ätherischen Ölen. Diese sind Öle, die in Pflanzen oder Pflanzenteile natürlich enthalten sind und durch ein bestimmtes Verfahren gewonnen werden und leicht verdampfen. Sie haben einen starken, durch die Herkunftspflanze charakteristischen Geruch. Die Wirkungsweise ist bei jedem Menschen unterschiedlich, jedoch ist die Aromatherapie selbstregulierend, sanft und oft nur von geringen Nebenwirkungen. Ätherische Öle wirken über den Geruchssinn und über die Aufnahme durch Inhalationen oder Bäder. Sie entfalten ihre Wirkung auf der physischen und psychischen Ebene. Anwendung der ätherischen Öle Ätherische Öle können in einer Duftlampe, in Hautölen, wie z.B. in Mandel oder Jojobaöl gemischt und auf die Haut aufgetragen,

Wasser – unsere reichste Quelle

Das Wort „Wasser“ kommt ursprünglich vom althochdeutschen Wort wazzar, was so viel wie „das Feuchte, Fließende“ bedeutet. Um kurz auf die chemische Zusammensetzung einzugehen: Wasser (H2O) ist eine chemische Verbindung aus Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H). Als Wasser wird der flüssige Zustand dieser beiden Elemente bezeichnet. Gefrorens Wasser wird  Eis genannt und im gasförmigen Zustand (Wasser)dampf. Unser Körper besteht zu ca. 60 Prozent aus Wasser und wir sollten pro Tag rund zwei Liter Wasser trinken. Das ist deshalb so wichtig, da unser Körper Wasser für die wichtigsten vegetativen Abläufe, wie etwa die Regulierung der Temperatur oder der Ausscheidung von Giften

Heimische Heilpflanzen und ihre Geschichte

Sie sind oft unscheinbar, doch werden Sie seit Jahrhunderten zu Heilzwecken erfolgreich eingesetzt. Heimische Heilpflanzen wachsen nahezu vor unserer Haustür. Und dies ist auch genau einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren: die Wirksamkeit dieser Pflanzen beruht, neben den vielfältigen Inhaltsstoffen, auch darauf, dass sie in unserem Klima und Bodenverhältnissen ihre Kräfte optimal entfalten können. Zudem kann unser Organismus die Wirkstoffe von heimischen Pflanzen oft besser aufnehmen als von Pflanzen, die auf anderen Kontinenten wachsen. Die Liste der lokalen Heilpflanzen ist lang – und immer wieder werden in Vergessenheit geratene Pflanzen mit aufgenommen. Interessant ist oft die Geschichte der Namensgebung – sie sagt

Blütenzauber

  Blüten – ein wahres Geschenk der Natur   Der Frühling bringt uns nicht nur schöneres Wetter und ist nicht nur ein lang ersehnter Vorbote für den Sommer. Mit ihm bricht auch neues Leben an – in der Natur ist dies deutlich zu sehen. Kleine grüne Sprösslinge wagen sich aus der noch vom Winter teilweise verkrusteten Erde und strecken sich mit aller Kraft den ersten Sonnenstrahlen entgegen. Und schon nach einigen Wochen entfalten diese kleinen Sprösslinge dann auf einmal ihre ganze Macht und Pracht und zeigen sich in den schillerndsten Blütenfarben in ihrer vollkommenen Schönheit. Ein herrlich frischer, angenehm aromatischer,

Hildegard-Medizin

Ein Beitrag unseres Netzwerkpartners Rosen Apotheke Schon in der Klostermedizin wurden verschiedene Heilkräuter und Nahrungsmittel zur Behandlung von Beschwerden, aber auch zur Gesunderhaltung des Menschen eingesetzt. Schon damals wurde der Mensch als Ganzes betrachtet und nicht nur die Beschwerden isoliert gesehen. Die moderne Medizin sieht den Patient heute in erster Linie als Summe seiner Organe, die separat und isoliert behandelt werden. Hildegard von Bingen versteht den Menschen als Einheit von Körper und Seele verknüpft die Gesundung der Seele mit der des Körpers und umgekehrt. Eckdaten zur Biographie Hildegard von Bingen lebte von 1098 bis 1179. Sie war Tochter eines Grafen,

Natürlich Urlaub

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt, doch in vielen Unternehmen muss bereits jetzt die Urlaubsplanung für das ganze Jahr abgeschlossen werden. Es ist also die Hochsaison der Reisebuchungen. Was früher eine überschaubare Sommerfrische am nächst gelegenen größeren Gewässer oder im Mittelgebirge war, hat sich heute zu Dimensionen entfaltet, die keine Wünsche mehr offen lassen. Ob Kurzaufenthalt in einem indischen Ashram oder eine mehrwöchige Rucksacktour durch Südamerika – jeder kann nach eigenem Gusto und den eigenen Möglichkeiten während des Urlaubes die Welt entdecken, erobern oder auch versuchen zu retten. Doch so unterschiedlich die einzelnen Reiseziele und Reisearten auch sein mögen, eins

Viren, Bakterien & Co.

Bei Viren und Bakterien denken viele von uns sofort an böse Infektionskrankheiten und eitrige Wunden. Doch was sind diese gefühlten Feinde eigentlich – und sind wirklich alle so gefährlich? Bakterien sind kleine Lebewesen, die einen Zellkern und eine DNA besitzen. Auch wenn Bakterien eher negativ assoziiert sind, sind sie für uns überlebenswichtig. Wir brauchen Bakterien, um existieren zu können. Die bekanntesten Vertreter für uns notwendiger und nützlicher Bakterien sind die Darmbakterien. Darüber hinaus gibt es natürlich viele Bakterienstämme, die pathogen sind und Krankheiten hervorrufen können. Hier reicht die Bandbreite von Pest, Cholera und Diphterie bis hin zur Tuberkulose. Das Tückische

Oh Tannenbaum

Jedes Jahr um die gleiche Zeit stellt sich die immer gleiche Frage: Nordmanntanne, Douglasie oder Blaufichte? Seit Generationen gibt es in unseren Breitengraden den Brauch und die Tradition, über die Weihnachtsfeiertage einen Christbaum in die gute Stube zu stellen. Ein schöner Brauch, mit dem viele Familien ihre eigenen Rituale wie das gemeinsame Schmücken und das abendliche Entfachen der Kerzen am Baum verbinden. Doch wie sieht es aus, wenn das Thema Christbaum einmal unter Umweltaspekten betrachtet wird? Aktuell werden in Deutschland pro Weihnachtsfest über 30 Millionen Tannen benötigt. Die meisten davon werden gefällt, eher wenige werden im Topf verkauft. 30 Millionen

Keime im Krankenhaus

Sie sind das Schreckensgespenst eines jeden Patienten, der stationär behandelt werden muss: Krankenhauskeime. Doch was sind das eigentlich für Keime, die so viel Angst und Schrecken verbreiten? Zunächst muss man einmal abgrenzen, worum es überhaupt geht. Eine Krankenhausinfektion (auch nosokomiale Infektion genannt) ist eine bakterielle Infektion, die während eines Klinikaufenthaltes erworben wird. Meist handelt es sich hierbei um Erreger, die dort angreifen, wo der Körper Schwachstellen hat – z.B. Atemwegsinfektionen nach Intubationen oder Gewebeinfektionen von Wunden. Die Bakterien, die diese Krankheiten hervorrufen, sind jedoch nicht nur in Krankenhäusern, sondern auch in der ganz normalen Umgebung anzutreffen. Das, was uns Krankenhauskeime

Algen – Rohstoff der Zukunft?

Die einen denken bei Algen an glibberiges Grün im Meer, die anderen setzen auf Algen als modernes Superfood. Was sind eigentlich Algen und warum werden Sie plötzlich von der Wissenschaft so hoch gelobt? Im Groben können Algen in zwei Arten unterteilt werden: Mikroalgen und Makroalgen. Mikroalgen sind mikroskopisch kleine eukaryotische Lebewesen, Makroalgen hingegen können eine Größe von bis zu 60 Metern erreichen. Aber auch Makroalgen zählen biologisch nicht zu den Pflanzen, sondern auch zu den Eukaryoten – sie verfügen weder über Wurzeln und Blätter, noch tragen sie Blüten und Früchte. In Asien sind Algen seit Jahrtausenden als Nahrungsmittel in ganz

Vleischvurst

Neulich im Supermarkt. Wo bisher zwei, drei Sorten an Räucher- und Seidentofu im Kühlregal lagen, waren auf einmal mehrere mannshohe Kühlschränke voll mit Fleischersatzprodukten. Die Auswahl ist riesig: Von fleischloser Salami über veganem Hackfleisch bis hin zu pflanzlichem Gyros ist alles dabei. Sogar die großen Fleischverarbeitungsunternehmen mischen kräftig mit. Offenbar bringt zur Zeit jeder Fleischfabrikant, der etwas auf sich hält, fleischlose Produkte auf den Markt, die aber wie Fleisch aussehen. Doch warum wird Nicht-Fleisch so verarbeitet, dass es so aussieht wie Fleisch? Vorweg: Die Zahl der Vegetarier (und auch Veganer) ist in den letzten Jahren kräftig gestiegen. Ein schöner und

Sommersonne

Endlich ist Frühling und damit die lange Zeit des Winters mitsamt den warmen Pullovern, den dicken Jacken und dem grauen Himmel vorbei. In den Straßencafés stehen Tische und Stühle in der Sonne und die Freibäder öffnen ihre Pforten. Wir alle sehnen uns nach der wärmenden Sonne auf unserer Haut. Doch die Verunsicherung wird immer größer. Welche Nebenwirkungen hat die Sonne? Und wie kann ich mich schützen? Und was ist mit Vitamin D, von welchem immer häufiger die Rede ist? Dass Sonnencreme einen Sonnenbrand verhindern kann, ist weithin bekannt. Die Strahlung, die einen Sonnenbrand verursacht, nennt sich UVB-Strahlung. Vor ihr schützt

VEGAN = GESUND?

Dem Vegantrend kann sich zur Zeit niemand entziehen. Seitdem Alpha-Männer wie Attila Hildmann oder Björn Moschinski dem Image des eher mit fade und blutarm assoziierten Veganers den Garaus gemacht haben, kommt nun wirklich niemand mehr daran vorbei. Momentan scheint der Trend etwas seltsame Blüten zu treiben – so werden im Supermarkt frische Äpfel und Kohlrabi seit einiger Zeit extra mit „vegan“ gekennzeichnet – was den meisten von uns doch etwas übertrieben erscheint. Andererseits ist es jedoch tatsächlich so, dass auf den ersten Blick vegane Nahrungsmittel wie geklärte Fruchtsäfte, Wein oder Konfitüren oftmals gar nicht vegan sind. Hier ist dann hilfreich,

Warum Phytotherapie?

Phytotherapie (aus dem Griechischen „Phyto“ = Pflanze) ist die Lehre der Heilpflanzen, die als Arzneimittel eingesetzt werden. Die Anfänge der Phytotherapie – oder auch Pflanzenheilkunde – reichen weit in die Geschichte zurück und sind eng mit Namen wie Hippokrates (um 460 – 370 v.Chr.) und Hildegard von Bingen (1098 – 1179) verknüpft. Auch andere Kulturen wissen schon seit Jahrtausenden um die Linderung und Heilung von Krankheiten mit pflanzlichen Wirkstoffen. Die wohl bekanntesten Richtungen der Pflanzenheilkunde außerhalb Europas sind die traditionelle chinesische Medizin (TCM) und die indische Heilkunst Ayurveda. Doch was macht die Phytotherapie so besonders? Ein wesentlicher Aspekt ist die

Mundgeruch

Manche Menschen verschlagen einem regelrecht den Atem… leider ist daran allerdings häufig ein unangenehmer Mundgeruch schuld – und der ist weit verbreitet. Ursachen für schlechten Atem, also Halitose oder Halitosis, gibt es viele: in den meisten Fällen sind Mikroben dafür verantwortlich, die zu Billionen in unserem Mund siedeln. Diese Bakterien zersetzen die Speisereste zwischen den Zähnen. Die dabei entstehenden flüchtigen Schwefelverbindungen riechen leider sehr unangenehm. Im Idealfall spült unser Speichel diesen Biofilm weg und verhindert so Mundgeruch. Empfehlenswert ist deshalb auch, die Zähne und auch die Zwischenräume, evtl. sogar die Zunge nach dem Essen zu reinigen. Solch gründliche Mundhygiene beugt

Erkältung

Oft meldet sich zuerst ein leichtes Kratzen oder Schmerzen im Hals. Dazu gesellen sich dann Husten, Schnupfen und Heiserkeit in beinahe jeder erdenklichen Kombination, häufig auch Kopfschmerzen. Man fühlt sich müde und abgeschlagen. Damit ist klar: man hat sich erkältet. Herbst und Winter sind die klassischen Erkältungszeiten. Zwei bis vier Infekte pro Jahr sind für Erwachsene normal. Kinder können in zwölf Monaten sogar acht bis zehn Mal von Husten und Schnupfen geplagt werden. Die Betroffenen sprechen häufig von einem grippalen Infekt, wenn sie eine Erkältung meinen; die Abgrenzung ist auch nicht immer ganz leicht. Doch eine Erkältung hat nichts mit

Wechseljahre

Alternativen zu Hormonen in den Wechseljahren werden von immer mehr Menschen bevorzugt – aus Sorge um mögliche Nebenwirkungen der synthetischen Hormone. Hierzu gehören pflanzliche Isoflavone, die vor allem in Soja, Rotklee, Rhabarber oder Hopfen enthalten sind. Sie haben ähnliche Wirkungen wie Östrogene und werden deshalb Phytoöstrogene genannt. Ihre Wirkung ist meist schwächer als die Produkte der Pharmaindustrie, man braucht also meist etwas Geduld und manchmal weitere Maßnahmen, bis man zum gleichen Ergebnis kommt. Dafür fühlen sich die Frauen im Einklang mit der Natur, wenn sie bewusst diesen Weg wählen. Neben Phytoöstrogenen empfiehlt sich die Einnahme von natürlichen Vitalstoffen aus Obst,