Alle Jahre wieder…

Während die einen im Frühling jede freie Minute draußen verbringen und ihr Gesicht sehnsüchtig der wohligen Märzsonne entgegenstrecken, würden die anderen sich am liebsten zu Hause verkriechen. Und das jedes Jahr aufs Neue, denn: die Pollensaison hat wieder begonnen!

Eine laufende Nase, rote, juckende Augen und ein insgesamt verquollenes Aussehen, begleitet von Niessattacken und Atemnot lässt so manchem den Frühling zur Qual werden.

Doch was kann man tun gegen den jedes Jahr pünktlich zum ersten Pollenflug einsetzenden Heuschnupfen?

Eine oft schnell Linderung verschaffende Möglichkeit sind klassische Arzneimittel, die freiverkäuflich angeboten werden. In der Regel enthalten diese Mittel Antihistaminika. Histamine sind körpereigene Stoffe, die bei allergischen Reaktionen freigesetzt werden. Diese Mittel unterdrücken entsprechend die Abwehrreaktion, weshalb auch Müdigkeit eine Nebenwirkung dieser Präparate sein kann. Die überschießende Reaktion des Körpers gegen Pollen, Gräser, Blüten & co bleibt jedoch bestehen, lediglich die Abwehrreaktion wird eingedämmt.

Eine weitere gängige Maßnahme ist die so genannte Hyposensibilisierung. Hier werden teilweise über Jahre hinweg dem Patienten kleinste Einheiten des Allergens verabreicht – mit dem Ziel, dass der Körper sich an den von ihm als Feind identifizierten Stoff langsam gewöhnt. Diese Methode birgt jedoch auch Risiken, da der Körper auch auf diese kleinen Einheiten hochsensibel reagieren kann.

Vielleicht sollten wir uns an dieser Stelle einmal von dem Gedanken lösen, dass wir nur die Allerge bekämpfen und die Abwehrreaktion des Körpers unterdrücken können. Vielleicht sollten wir einen Gedankenwechsel in die Richtung anstreben, uns zu fragen, warum unser Körper auf so harmlose Dinge wie z.B. Birkenpollen so heftig reagiert.

Fehlen dem Körper wichtige Substanzen wie z.B. Enzyme? Oder werden zu viele Stoffe aufgenommen, die den Körper schwächen und somit die Symptome noch verstärken? Häufig beobachten Betroffene, dass sich das Befinden verbessert, sobald z.B. Milch und Milchprodukte weggelassen werden. Auch spielt die Darmgesundheit eine wichtige Rolle, da ein gesunder Darm für das Immunsystem von zentraler Bedeutung ist. Als Basismaßnahme kann hier bereits eine Darmsanierung erste Erfolge bringen.

Die Naturheilkunde in den letzten Jahren zudem einige interessante Behandlungsmöglichkeiten zum Thema Heuschnupfen hervorgebracht. Ziel dieser Methoden ist eine Harmonisierung im Körper, so dass harmlose Allergene nicht mehr als Feind identifiziert werden, sondern als das, was sie sind: für den Körper unschädliche Substanzen.

Als Beispiele seien hier die Akupunktur, die Eigenbluttherapie und die Homöopathie genannt. Jedes dieser Heilverfahren hat zum Ziel, den Körper und damit das Immunsystem wieder in Balance zu bringen und eine „Umstimmung“ zu erreichen, damit die kräftezehrenden überschießenden Reaktionen nachlassen können. Auch für die Zukunft tut man sich etwas Gutes, genauer in sich zu hineinhören und nicht den Heuschnupfen einfach chemisch zu unterdrücken, denn bereits vorhandene Allergien ziehen oft weitere Allergien nach sich, ebenso wie eine Neigung zum Asthma bronchiale.

Im Netzwerk für Gesundheit arbeiten ganzheitlich orientierte Ärzte, Heilpraktiker und Therapeuten mit unterschiedlichen Methoden, aber immer mit dem Ziel eines gesunden Patienten. Wenden Sie sich an einen unserer erfahrenen Netzwerkpartner Ihres Vertrauens, wenn Sie Fragen zu Allergien haben oder selbst von Heuschnupfen betroffen sind.

29. Februar 2016

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