Mundgeruch

Manche Menschen verschlagen einem regelrecht den Atem… leider ist daran allerdings häufig ein unangenehmer Mundgeruch schuld – und der ist weit verbreitet. Ursachen für schlechten Atem, also Halitose oder Halitosis, gibt es viele: in den meisten Fällen sind Mikroben dafür verantwortlich, die zu Billionen in unserem Mund siedeln. Diese Bakterien zersetzen die Speisereste zwischen den Zähnen. Die dabei entstehenden flüchtigen Schwefelverbindungen riechen leider sehr unangenehm. Im Idealfall spült unser Speichel diesen Biofilm weg und verhindert so Mundgeruch. Empfehlenswert ist deshalb auch, die Zähne und auch die Zwischenräume, evtl. sogar die Zunge nach dem Essen zu reinigen. Solch gründliche Mundhygiene beugt

Migräne

Manchmal pirscht sich der Schmerz vom Hinterkopf heran, manchmal zieht er von den Schläfen herauf. Jede Bewegung verursacht Schmerzen, die von Minute zu Minute zunehmen, bis sie praktisch unerträglich sind. Die Betroffenen leiden dazu noch unter Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Den meisten hilft dann nur noch absolute Ruhe in dunklen Räumen. Migräneattacken – in Deutschland leiden ca. 9 Millionen Menschen unter ihnen, davon 75 % Frauen – sind mehr als nur unerträgliche Kopfschmerzen. Vielmehr zählt Migräne zu einer der häufigsten chronischen Krankheiten: Sie ist eine ernsthafte neurologische Störung: die Veranlagung dazu tragen die Betroffenen in ihren Genen. Ihr Gehirn reagiert

Der Klapperstorch am Galgen

Schwangere in den Großstädten kennen das Problem schon lange: die Suche nach einer Hebamme gerät häufig zum Glückspiel. Denn immer mehr Geburtshelferinnen haben sich in den letzten Jahren aus ihrem Job verabschiedet: 2012 hängte dem Hebammenverband zufolge bereits jede 10. ihren Beruf an den Nagel. Im Sommer 2014 nun droht das endgültige Aus dieses Berufstandes: Die Nürnberger Versicherung, eine der letzten Haftpflichtversicherer für Hebammen, hat ihren Rückzug aus diesem Geschäftszweig angekündigt. Somit bleibt nur noch eine Versicherung, die das Berufsrisiko einer Hebamme versichert: der Entwicklung des Versicherungsbeitrags sind dann keine Grenzen mehr gesetzt – eine Prämie, die sich viele der

Heuschnupfen

Der Winter ist noch nicht überstanden, und doch beginnt sie schon wieder: die Heuschnupfensaison. Vor allem Hasel- und Erlenpollen sind dieses Jahr sehr früh unterwegs, meldet die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) in Berlin. Die Experten warnen für 2014 besonders vor den Pollen der Birken, die im zwei-Jahres-Zyklus verstärkt aktiv sind; ihr Flug beginnt meist Mitte März. Jeder Vierte in Deutschland ist mittlerweise von Heuschnupfen betroffen, Tendenz steigend. Allergieforscher befürchten, dass bis zum Jahr 2040 jeder zweite Europäer an einer Allergie leiden wird – also mit Schnupfen, Hautausschlag oder Atemnot auf Pollen, Hausstaub oder Lebensmittel reagiert. Welchen Weg eine Allergie

Dr. med. Cyrus Sami

Ganzheitliche, möglichst naturheilkundliche Behandlungsverfahren, gekoppelt mit modernsten Untersuchungsmethoden – in der Praxis von Dr. Cyrus Sami steht der Patient und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt. Der Facharzt für Allgemeinmedizin ist auf Sportmedizin und Kindersportmedizin spezialisiert. Denn Bewegung ist für den Münchner ein zentraler Schlüssel für körperliches und seelisches Wohlbefinden und damit für die Gesundheit. Die Therapieansätze in seiner Praxis sind nicht-operativer Art: Verletzungen, Gelenksbeschwerden einschließlich Arthrose sowie Wirbelsäulenbeschwerden werden konservativ und mit einem großen Repertoire an sanften Behandlungsmethoden behandelt. Durch ihren besonders individuellen Ansatz sind ganzheitliche Heilmethoden sehr innovativ und wirken teilweise ebenso schnell wie die Schulmedizin. Ihr entscheidender Vorteil: sie

Kinesiologie

Eine angespannte Situation, sie müssen sich konzentrieren und kneten dabei ihr Ohrläppchen – nur ein Tick? Oder vielmehr eine kinesiologische Übung, das sogennante „Ohrenreiben“: eine von vielen einfachen Körperübungen, die beide Gehirnhälften aktiviert, um Stress zu reduzieren und zum Beispiel eine bessere Leistungsfähigkeit zu erreichen. Die Angewandte Kinesiologie, die „Lehre von der Bewegung“ ist eine ganzheitliche Methode. Sie betrachtet den Menschen als Einheit aus Struktur – die Sehnen, Muskeln, Knochen, Gelenke – Stoffwechsel und Psyche. Wenn diese drei Komponenten harmonisch und im Lot sind, fließt die Lebensenergie frei durch den Körper. Bei Stress jedoch wird dieser Fluss blockiert und Beschwerden

Xucker

Zucker, das „weiße Gold“ des Mittelalters, wird häufig als Ursache für schwer zu diagnostizierende Krankheitsbilder ausgemacht: Müdigkeit, Depressionen und Antriebslosigkeit sind Symptome, die durch zu hohen Zuckerkonsum entstehen können. Ganz zu schweigen von den meist unerwünschten Kalorien. Die tägliche Zuckermenge ist dem Konsumenten häufig gar nicht bewusst: versteckt hinter Bezeichnungen wie Invertzuckersirup, Glukosesirup, Isoglucose, Fructose, Maissirup und Dextrose ist Zucker fast überall zu finden. Selbst vermeintlich gesunde Nahrungsmittel wie Joghurt, Kompott, Saucen etc. erhöhen unsere tägliche Zuckerlast. Abhilfe verspricht hier der Xucker, auch bekannt als Xylit und Xylitol. Dieser Ersatzstoff verfügt über die gleiche Süßkraft wie gewöhnlicher Zucker, enthält aber

Gesund naschen

Der Winter steht ins Haus und für manche von uns ist die Vorweihnachtszeit die schönste Zeit: geschmückte Wohnungen und Häuser, der Duft von leckerer Weihnachtsbäckerei und die vielen Naschereien wie Schokolade, Nüsse und Lebkuchen. Doch manche dieser Leckereien sind weniger gesund und liefern noch dazu ordentlich Kalorien, die nicht immer erwünscht sind. Schuld daran ist vor allem der hohe Anteil an weißem, raffinierten Zucker, der in all den süßen Sachen steckt und in größeren Mengen auch gesundheitliche Probleme hervorrufen kann. Die mangelnde Bewegung tut ihr übriges: Probleme mit dem Stoffwechsel sind die Folge, nicht selten auch Magenverstimmungen, Sodbrennen und Verstopfungen;

Erkältung

Oft meldet sich zuerst ein leichtes Kratzen oder Schmerzen im Hals. Dazu gesellen sich dann Husten, Schnupfen und Heiserkeit in beinahe jeder erdenklichen Kombination, häufig auch Kopfschmerzen. Man fühlt sich müde und abgeschlagen. Damit ist klar: man hat sich erkältet. Herbst und Winter sind die klassischen Erkältungszeiten. Zwei bis vier Infekte pro Jahr sind für Erwachsene normal. Kinder können in zwölf Monaten sogar acht bis zehn Mal von Husten und Schnupfen geplagt werden. Die Betroffenen sprechen häufig von einem grippalen Infekt, wenn sie eine Erkältung meinen; die Abgrenzung ist auch nicht immer ganz leicht. Doch eine Erkältung hat nichts mit

Bachblüten

Unser Leben heute wird von sehr vielen äußeren und inneren Faktoren beeinflusst: eine wahre Flut von Reizen, denen wir täglich ausgesetzt sind. Manches Mal bringt uns diese Reizüberflutung aus dem Tritt, stört unser inneres Gleichgewicht: wir fühlen uns nicht richtig wohl, die tägliche Arbeit ist uns zuviel, beängstigende Berge türmen sich vor uns auf. Wenn die Belastung zu groß wird, unsere innere Harmonie aus der Balance kommt, reagieren wir häufig mit einer sogenannten psychosomatischen Erkrankungen wie z.B. Magen-, Herz-, Kreislauf- oder auch Hauterkrankungen – ohne organische Ursachen. Auch Kinder sind zum Teil überfordert: vom Leistungsdruck in der Schule, von Krisen

Dr. Robert Zell

Schulmedizin und Naturheilkunde sind glücklicherweise schon lange kein Gegensatz mehr. Idealerweise werden sie aber gemeinsam und vor allem verantwortlich ausgeübt. Dr. Robert Zell, Internist und ein Netzwerkpartner der ersten Stunde, ist seit Jahrzehnten überzeugt vom gemeinsamen Nutzen beider Richtungen zum Wohle des Patienten. Deshalb praktiziert er im Zentrum für Integrative Medizin (ZIM) in München, gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Weber, aus einem ganzheitlichen medizinischen Blickwinkel heraus und bezieht alle therapeutischen Möglichkeiten mit ein. So wird neben den üblichen hausärztlichen und internistischen Möglichkeiten aus einer Vielzahl weiterer Behandlungsmethoden – Naturheilverfahren, Komplementärmedizin, Homöopathie und Traditioneller Europäischer Gesundheitslehre – eine für den Patienten

Erneuerbare Energien

Die Atomkatastrophe von Fukushima hat in Deutschland ein nationales Umdenken in Hinblick der Nutzung von Atomenergie bewirkt: der Umstieg auf Erneuerbare Energien ist ein – inzwischen sogar gesetzlich festgeschriebener – Konsens quer durch die Parteien und die Bevölkerung. Privatpersonen, Landwirte, Gewerbetreibende und spezialisierte mittelständische Unternehmen: sie alle tragen diese gewünschte Energiewende, und profitieren auch davon. Denn 25% unserer Stromerzeugung stammen derzeit bereits aus Erneuerbaren Quellen – aus Windrädern und Solaranlagen auf Häuserdächern. Und das meiste Potenzial liegt noch brach. Die großen Energiekonzerne beteiligen sich auf diesem Marktsegment nicht, da die erzielbaren Renditen von einigen Prozent zu gering sind. Dennoch ist

Weil Wasser ein Menschenrecht ist

Wasser ist das kostbarste Gut auf unserem Planeten. Doch es bestand die Gefahr einer Privatisierung: durch eine neue EU-Richtlinie. Die Folge wäre gewesen, Wasser nicht mehr aus eigenen Quellen schöpfen, sondern nur noch zu überteuerten Preisen von Großkonzernen kaufen zu können! Die Europäische Kommission hatte Ende letzten Jahres eine Richtlinie für Dienstleistungskonzessionen vorgeschlagen, in deren Folge Kommunen ihre Wasserversorgung europaweit ausschreiben müssten. Damit wäre der Markt für private Unternehmen geöffnet worden, die Qualität und Preisgestaltung wäre in die Hände von Großkonzernen gegangen – diese kämpfen schon lange um dieses Jahrhundertgeschäft. Der zuständige Ausschuss des Europaparlaments stimmte mit erschreckender Mehrheit dieser

Jin Shin Jyutsu®

Sind Sie häufig verspannt, leiden Sie unter Kopfschmerzen oder Schlafstörungen? Dann ist Jin Shin Jyutsu®, eine Jahrtausend alte japanische Heilmethode eine wunderbare Möglichkeit zu entspannen, Stress zu reduzieren und Sie wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckte der Japaner Jirō Murai diese alte Heilkunst wieder, das „Strömen“ – genannt Jin Shin Jyutsu®. Alten Aufzeichnungen in den Archiven des japanischen Kaiserpalastes zufolge – dem sogenannten Kojiki aus dem Jahr 712 n.Chr. – wurde Jin Shin Jyutsu® bereits vor mehreren tausend Jahren entwickelt und angewendet. Heute ist die Bezeichnung Jin Shin Jyutsu® geschützt. Die Amerikanerin Mary Burmeister, eine Schülerin

Wechseljahre

Alternativen zu Hormonen in den Wechseljahren werden von immer mehr Menschen bevorzugt – aus Sorge um mögliche Nebenwirkungen der synthetischen Hormone. Hierzu gehören pflanzliche Isoflavone, die vor allem in Soja, Rotklee, Rhabarber oder Hopfen enthalten sind. Sie haben ähnliche Wirkungen wie Östrogene und werden deshalb Phytoöstrogene genannt. Ihre Wirkung ist meist schwächer als die Produkte der Pharmaindustrie, man braucht also meist etwas Geduld und manchmal weitere Maßnahmen, bis man zum gleichen Ergebnis kommt. Dafür fühlen sich die Frauen im Einklang mit der Natur, wenn sie bewusst diesen Weg wählen. Neben Phytoöstrogenen empfiehlt sich die Einnahme von natürlichen Vitalstoffen aus Obst,

Herbstzeit

Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm die Erkältungszeit: das schnell wechselnde Wetter mit warmen Stunden und plötzlicher Kälte sorgt dafür, dass Bakterien und Viren wieder leichtes Spiel haben. Deshalb ist es wichtig, jetzt die körperlichen Abwehrkräfte fit zu machen. Und mit unseren Tipps macht das sogar Spaß: Sonne tanken – so oft es geht, sollten Sie sich an der frischen Luft bewegen. Das stärkt die Abwehrkräfte und bringt den Kreislauf in Schwung. Und das Tageslicht aktiviert die Ausschüttung von Glückshormonen – der beste Schutz gegen den Herbst-Blues und damit gegen Viren. Täglich einen Joghurt essen – die